Evangelisches Pfarramt Buckow-Glienicke



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Losung und Lehrtext

Der Name des HERRN ist ein starker Turm, der Gerechte eilt dorthin und findet Schutz.
Sprüche 18,10

Ich bin das A und das O, spricht Gott der Herr, der da ist und der da war und der da kommt, der Allmächtige.
Offenbarung 1,8

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Kirchgeschichte Birkholz

Zur Baugeschichte:

Das Gebäude der Kirche besteht aus Ziegel- und Feldsteinen und ist am Ende des 15. Jahrhunderts gebaut worden. Am Anfang des 18. Jahrhunderts wurde der rechteckige, nun schon verputzte Bau mit einem Dachturm über dem Westgiebel neu geweiht, nachdem man ihn nach einem Brand in 1620 neu gestalten musste. Der kleine Anbau auf der Südseite stammt aus der Bauzeit der Kirche und zeugt von seiner mittelalterlichen Herkunft. Die Seiten des Turmes, die Schallöffnungen haben, sind verbrettert. Er hat ein geschweiftes Spitzdach und die Spitze des Turmes besteht aus einer Kugel. Die Birkholzer Kirche wurde in den Jahren 2013/14 grundlegend saniert. Dabei wurden der Turm, das Dach und die Hülle beinahe komplett erneuert. Vor allem das Fachwerk war in so einem schlechten Zustand, dass der Turm einzustürzen drohte. Das Fachwerkholz ist nach der Renovierung vom Inneren der Kirche wieder sichtbar während es vorher durch Putz abgedeckt war.

Zur Ausstattung:

Zwischen zwei Fenstern steht vor der Ostwand der Altar, der von einem Kruzifix geschmückt wird. Hinter dem Altar – direkt an der Ostwand stehend – befindet sich die hölzerne Kanzel. Sie hat einen polygonen Korb, der von einer kurzen gedrehten Säule getragen wird, und einen hölzernen Schalldeckel. Er zeigt an seiner unteren Seite einen Stern (Relief). Halblinks vor dem Altar hat die Taufe ihren Platz. Sie ist sechsseitig und aus Holz gefertigt.

Altar, Kanzel und Taufe sind aus der Zeit der Wiedererrichtung der Kirche. An der Westwand steht die Birkholzer Orgel, deren Prospekt ebenfalls aus der Zeit der Wiedererrichtung der Kirche stammt. Zur Ausstattung der Kirche gehören desweiteren zwei Tafelbilder aus dem frühen 17. Jahrhundert. Beide Bilder gehörten wahrscheinlich einmal zu einem Altar und wurden im Jahre 1999 restauriert. Das eine Bild zeigt das Abendmahl Jesu mit seinen Jüngern, das andere die Auferstehung Christi.

Der Kirche in Birkholz sind auch fünf spätgotische Plastiken (zwei Marien-, drei Bischofs-Darstellungen und ein Stifterbild) zuzuordnen. Sie sind jedoch wie die oben genannten Tafelbilder derzeit nicht in der Kirche aufgestellt.

Quelle des Textes: H.J. Beeskow (2002) Führer durch die evangelischen Kirchen des Kirchenkreises an Oder und Spree, Heimat-Verlag Lübben, Lübben, Deutschland, 288 S.